Für den Bau von Holzhäusern werden zumeist verschiedene Nadelhölzer verwendet. Nadelgehölze weisen grundsätzlich eine sehr hohe Faserdichte auf, welche für den Bau von Holzhäusern unabdinglich ist. Die Faserdichte garantiert für einen sehr hohen Dämmungsgrad, der zusammen mit der speziellen Dämmung eines Holzhauses dafür sorgt, dass das Raumklima sowohl im Sommer, als auch im Winter eine gleichbleibenden Temperatur aufweist. Des Weiteren verbreiten Nadelhölzer in allen Räumen des Holzhauses einen angenehmen Duft, welcher sich sehr positiv auf das Wohnklima auswirkt.

Für den Hausbau bevorzugte Holzarten sind beispielsweise Fichtenholz, das Holz der Polarkiefer, der Douglasie, der Lärche und der Zeder. Die Polarkiefer besitzt von den hier aufgezählten Holzarten die höchste Faserdichte, welche auf die kurzen Wachstumsperioden im nördlichen Polargebiet zurückzuführen ist. Da im nördlichen Polarkreis nur sehr kurze Sommer vorherrschen, wächst eine Polarkiefer nur langsam und daher entwickelt der Baum die für den Hausbau so vorteilhafte Dichte seiner Holzfasern.

Das Holz der Zeder ist im höchsten Maße resistent gegen die meisten Holzschädlinge, was auch das Zedernholz für den Hausbau optimiert. Auch das Holz der Lärche und der Douglasie haben ganz spezielle Eigenschaften, die sie für den Bau eines Holzhauses prädestiniert. Beispielsweise eignet sich das Holz der Douglasie aufgrund seines hohen Härtegrades ausgezeichnet für Parkettböden oder anderweitige Vertäfelungen.

Das Holz für den Holzhausbau wird in der Regel unmittelbar nach dem Fällen der Bäume im Werk des Fertighausherstellers in extra hierfür eingerichteten Trockenräumen bei relativ hohen Temperaturen zum Trocknen eingelagert. Dort verweilt das Holz, bis es vollständig ausgetrocknet ist. Im nächsten Arbeitsschritt werden die Baumstämme von computergesteuerten Spezialsägen maßgerecht zugesägt und aus den so entstehenden Brettern und Balken werden die Einzeltbauteile des Fertighauses gefertigt.