Die Dämmung ist beim Holzhausbau ein ungemein wichtiger Arbeitsschritt. Hierbei werden, je nach Art des Holzhauses und der damit verbundenen Bauweise, unterschiedliche Methoden angewendet. Beispielsweise besteht bei einem Holzhaus, welches mithilfe der Tafelbauweise errichtet wurde, die Möglichkeit der Vordämmung, was bedeutet, dass das Dämmmaterial schon bei der Herstellung der einzelnen Bauteile, beziehungsweise der Holztafeln, in diese eingebracht wird. Hierbei stehen den Herstellern mitunter sehr moderne Verfahren zu Verfügung, mit deren Hilfe das Dämmmaterial in die hierfür vorgesehenen Zwischenräume mit Druckluft eingeblasen wird. Man spricht bei einer derartigen Dämmung von Mehrschichtsystemen.

Zwei weitere geläufige Verfahren stellen die Innen- und Außendämmung dar. Bei der Innendämmung wird das Dämmmaterial direkt auf die Innenseite der Holzaußenwände aufgebracht und anschließend mit Holzplatten verschalt. Ebenso verhält es sich bei der Außendämmung, nur dass bei diesem Verfahren das Material für die Dämmung auf der Außenseite der Holzwände angebracht und anschließend ebenfalls verschalt wird.

Die Dämmung sollte bei einem Holzhaus sehr sorgfältig erfolgen, da diese einen nicht unerheblichen Beitrag zu der enorm gehobenen Wohnqualität bei einem Holzhaus leistet. Daher muss unbedingt darauf geachtet werden, dass sämtliche eventuell entstehenden Wärmeleiter gut abisoliert werden, um einem Wärmeverlust in der kalten Jahreszeit effektiv entgegen wirken zu können.

Für die Dämmung beim Bau eines Holzhauses kommen sehr unterschiedliche Materialien infrage. Grundsätzlich eignen sich die meisten geläufigen Dämmmaterialien, jedoch wird bei einem Holzhaus oft sehr viel Wert auf eine einwandfreie ökologische Werthaftigkeit gelegt. Daher werden zumeist rein natürliche Stoffe, wie beispielsweise Mineralwolle, Holzwolle, Hanffasern etc. für die Dämmung verwendet.