Geschichte und Entwicklung von Holzhäuser
Holzhäuser bieten schon seit vielen hundert Jahren Schutz in wohnlicher Atmosphäre

Holzhäuser werden schon seit Hunderten, wenn nicht sogar Tausenden von Jahren erbaut. Die ersten Holzhäuser waren sogenannte Pfahlbauten, welche man auch heute noch in manchen Gegenden Asiens, wie beispielsweise in Vietnam oder Thailand, antrifft. Pfahlbauten wurden grundsätzlich auf Pfählen einige Meter über dem Untergrund erbaut. Hierdurch wurde der Boden des Holzhauses vor der Feuchtigkeit geschützt, um somit dem Faulen des Holzbodens entgegen zu wirken.
Aus den Pfahlbauten entwickelte sich über die Jahre die Blockbauweise, welche auch heute noch beim Bau von Blockhäusern und Blockhütten Anwendung findet. Erst sehr viel später entstanden die beiden weiteren geläufigen Bauweisen für Holzhäuser – die Tafelbauweise und die Skelettbauweise. Die Tafelbauweise findet sich heutzutage beispielsweise bei Schwedenhäusern und die Skelettbauweise wird mitunter für den Bau von Fachwerkhäusern verwendet.
Der Holzhausbau entwickelte sich hauptsächlich in stark bewaldeten Gebieten, wie beispielsweise in den Ländern Skandinaviens und in Nordamerika, wo der Holzhausbau bis zur heutigen Zeit immer noch Standard ist. Die Entwicklung des Holzhausbaus ist in diesen Gebieten ist in erster Linie auf die konstante Verfügbarkeit des Baustoffes Holz zurückzuführen, welcher zumeist Vorort gewonnen und ohne größeren Transportweg verbaut werden konnte.
Doch auch in östlich gelegenen Ländern war der Holzhausbau in den frühen Jahren der Menschheitsgeschichte weit verbreitet. Beispielsweise steht das älteste bekannte Holzbauwerk in Usbekistan. Dieser sakrale Blockhausbau wird auf ein Alter von über 2000 Jahren geschätzt. Hieraus ist unschwer zu erkennen, dass ein Holzhaus in Hinblick auf die Stabilität und Lebensdauer, einem Massivhaus aus Stein in nichts nach steht!
