Die Grundkosten für den Bau eines Holzhauses entstehen generell aus den Kosten für das Baugrundstück, dessen Erschließung und Einebnung, dem eventuell benötigten Aushub, sollte eine Unterkellerung gewünscht werden, den Kosten für das Fertighaus und dessen Errichtung und Innenausbau, sowie den gestalterischen Arbeiten für das umliegende Grundstück. Zu diesen Fixkosten muss der Bauherr jedoch noch sämtliche individuellen Komponenten hinzurechnen, wie beispielsweise die Kosten für besondere bauliche Maßnahmen, welche nicht in dem Komplettpaket des Fertighausbausatzes enthalten sind. Des Weiteren entstehen beim Hausbau generell Kosten für benötigte Versicherungen, Ratenzahlungen und Steuern, welche in die Kostenplanung unbedingt mit einbezogen werden müssen.

Beim Bau eines Holzhauses können mitunter sogenannte Mehrkosten entstehen. Diese Mehrkosten sind in der Regel auf die besonderen baulichen Maßnahmen, wie beispielsweise die spezielle Dämmung, zurückzuführen. Auch muss, wie schon erwähnt, bei individuellen, baulichen Maßnahmen, mit dem Entstehen von Mehrkosten gerechnet werden.

Jedoch hat der Bauherr die Möglichkeit, die entstandenen Mehrkosten sehr leicht wieder auszugleichen. Beispielsweise werden durch den Einsatz der Fertigbausätze, welche grundsätzlich im Herstellerwerk vormontiert werden, die Bauzeit und somit auch die Baukosten erheblich vermindert. Auch besteht generell die Möglichkeit, ein Holzhaus ohne Unterkellerung zu erbauen, wodurch die Kosten für den Aushub und die Dämmung der Kellerräume eingespart werden können. Aufgrund der speziellen Dämmung sind Holzhäuser sehr sparsam im Verbrauch von Heizenergie, was langfristig betrachtet ebenfalls erhebliche Einsparungen mit sich bringt.

Stellt man nun die eventuellen Mehrkosten den Möglichkeiten der Kosteneinsparungen gegenüber, so wird ersichtlich, dass ein Holzhaus unter dem Strich nicht unbedingt teurer ist, als ein gewöhnliches Massivhaus aus mineralischen Baustoffen.